g Länderübersicht - Ghana

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Ghana Land: gh

Risikostufe:
Risikostufe 2
Staat Ghana

Republik Ghana
Hauptstadt: Accra
Fläche: 238.537 qkm
Bevölkerung: 28,83 Mio. (2017)
Währung: 1 New Cedi = 100 Pesewa
Staatsform: Präsidialrepublik
Amtssprache: Englisch
Klimatische Besonderheiten: Regenzeit von Mai bis Oktober

Risiken

  • Kriminalität
  • Demonstrationen und Unruhen
  • Korruption und Betrug

Übersicht

Während die üblichen kleinkriminellen Delikte in Ghana zum Alltag gehören, hat die Zahl an Gewaltverbrechen erst in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die häufigsten Delikte sind Diebstahl, Kleinbetrug und Taschendiebstahl, zunehmend aber auch Raubüberfälle. Viele Diebe arbeiten paarweise oder in Gruppen, wobei ein Täter das Opfer ablenkt während sich der zweite der Wertsachen  des Opfers bemächtigt. Die gefährdetsten Bereiche sind belebte Plätze, öffentliche Verkehrsmittel, Strände und Sehenswürdigkeiten. Da Kreditkartenbetrug in Ghana weit verbreitet ist, sollten Kreditkarten nur in vertrauenswürdigen Etablissements verwendet werden.


Ghana gilt als politisch stabil, friedliche Demonstrationen kommen relativ häufig vor. Nach dem Tod von Präsident John Atta Mills am 24. Juli 2012 wurde sein Stellvertreter John Dramani Mahama als neuer Staatschef angelobt, die Machtübergabe verlief ohne Zwischenfälle. Derzeit hat das Amt Nana Addo Dankwa Akufo-Addo inne. Hin und wieder kommt es zu Zusammenstößen ethnischer Gruppen, diese bleiben in der Regel aber lokal begrenzt.

Sicherheitshinweise für Frauen

Grundsätzlich ist Ghana für weibliche Reisende ziemlich sicher, Vorfälle sind sehr selten. Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen sollten dennoch eingehalten werden. Die einheimischen Männer gelten als respektvoll und freundlich, negative Erfahrungen stehen oft mit dem Genuss von zu viel Alkohol in Bars und Klubs im Zussammenhang. Die Gefahr, Opfer von sexuellen Übergriffen oder Vergewaltigungen zu werden, ist grundsätzlich nicht höher als in Europa. Risiken wie etwa nachts allein durch Parks oder abgelegene Gegenden zu streifen oder allein per Anhalter zu reisen, sollten vermieden werden.

 

Zurückhaltende Kleidung ist günstig: in den Touristenzentren sind kurze Ärmel und Hosen ein gewohnter Anblick, in abgelegenen Regionen können diese Kleidungsstücke mitunter Anstoß erregen. Sonnenbrillen können dabei helfen, unerwünschten Blickkontakt zu vermeiden.

 

Sollte ein Mann zu aufdringlich werden, so kann man sich in einen nahegelegenen Laden oder ein Restaurant flüchten und dort nach Hilfe fragen. Wer sich verlaufen hat, kann sich an andere Frauen oder Familien wenden, um Belästigungen vorzubeugen. Für Touristinnen kann es hilfreich sein, in einer Gruppe zu reisen oder vor Ort Bekanntschaft mit anderen Reisenden zu schließen, um bei Freizeitaktivitäten nicht allein zu sein. Im abgelegenen Norden des Landes sind Ausländer nur recht selten anzutreffen, der Rest des Landes ist touristisch recht gut erschlossen. Dennoch sollten Frauen aus dem Westen damit rechnen, vor Ort entsprechend aufzufallen und Aufmerksamkeit zu erregen.


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