g Länderübersicht - Äquatorialguinea

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Äquatorialguinea Land: gq

Risikostufe:
Risikostufe 2
Staat Äquatorialguinea

Republik Äquatorialguinea
Hauptstadt: Malabo
Fläche: 28.051 qkm
Bevölkerung: 845.060 (2015)
Währung: CFA-Franc BEAC
Staatsform: Präsidialrepublik
Amtssprachen: Spanisch, Französisch, Portugiesisch; Fang, Bube, Ambo
Klimatische Besonderheiten: Regenzeit im Oktober

Risiken

  • Kriminalität
  • Korruption

Übersicht

Äquatorialguinea gehört zu den sichereren Staaten der Region. Obwohl der Lebensstandard relativ niedrig liegt weist das Land eine niedrige Kriminalität auf, Gewaltdelikte sind äußerst selten. Lediglich in den Städten Malabo und Bata sollte man nach Einbruch der Dunkelheit mit erhöhtem Gefahrenpotenzial rechnen. Die Behörden empfehlen grundsätzlich unnötige Risiken zu vermeiden, keine größeren Bargeldbestände bei sich zu tragen und keine Wertgegenstände offen im Hotelzimmer oder im Auto liegenzulassen.


Demonstrationen und Unruhen sind selten, Terrorismus ist praktisch unbekannt. Äquatorialguinea gilt allerdings aufgrund seiner autoritären, intransparenten Regierung und seines Ölreichtums als eines der korruptesten Länder Afrikas. Auch die Menschenrechtslage im Land wird von NGOs und Internationalen Organisationen immer wieder kritisiert. Reisende können mit Polizisten konfrontiert werden, die Ausländer an Checkpoints aufhalten und „Strafen“ verhängen.

Sicherheitshinweise für Frauen

Äquatorialguinea ist grundsätzlich sicherer als die anderen Staaten der Region, dies gilt auch für allein reisende Frauen. Da die Lage der einheimischen Frauen stark den alten Traditionen verhaftet ist, können allein reisende Europäerinnen mitunter Erstaunen oder Unsicherheit hervorrufen. Einheimische Männer gelten als nicht besonders zudringlich oder aggressiv, Frauen sollten sich dennoch zurückhaltend verhalten und bei Kontaktaufnahmen vorsichtig sein. Insgesamt ist auch konservative Kleidung zu empfehlen, kurze Hosen und T-Shirts sollten vermieden werden.

 

Frauen kümmern sich traditionell um Kinder und Haushalt, in ländlichen Regionen auch um die Landwirtschaft. Obwohl laut Gesetz Frauen gleichberechtigt sind, hat sich dies in der Praxis bisher kaum niedergeschlagen. Insbesondere im Bildungswesen sind Frauen massiv benachteiligt und werden von den einheimischen Männern nicht als gleichwertig betrachtet. Im öffentlichen Leben spielen Frauen nur eine geringe Rolle.


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